Die Usbekische Botschaft pflegt weiter ihre besondere Beziehung zur Stadt Bonn

    Von Heinrich A. Hermann

Die Botschaft der Republik Usbekistan demonstrierte ihre besondere Beziehung zur Stadt Bonn durch einen gemeinsamen Empfang des Botschafters Dr. Norov und des Bürgermeisters Peter Müller im Gobelinsaal des Alten Rathauses am 3. August zur Feier der 10-jährigen Unabhängigkeit der Republik Usbekistan am Freitag, dem 1. September 2001.

Das Ensemble "Gijon" aus Buchara, zusammen mit der Tänzerin Samira, vermittelte den Gästen einen überzeugenden Eindruck von der musikalischen und

tänzerischen Kultur ihres Landes. Am Büffet hatten die Gäste dann Gelegenheit, sich mit der usbekischen Küche bekannt zu machen.

Auf dem Internationalen Begegnungsfest "spielend verstehen" in der Rheinaue zeigte am nächsten Tag die usbekische Botschaft, als einziges Land der ehemaligen Sowjet-Union, Präsens durch die Anwesenheit des Botschafters, des Gesandten, des Kultur-Attachés und des zuständigen Konsuls aus Frankfurt. Auf ihrem Stand konnte das Publikum die bereits genannten Künstlerbewundern sowie die Teppiche, die berühmte Khan-Seide und weitere Produkte des Kunstgewerbes Bucharas käuflich erwerben.

Zugegebenermaßen die besten Geschäfte machten Malika, die Tochter des Botschafters, übrigens Studentin der Universität Bonn, und ihr Kommilitone Akram, die "Plov", das usbekische Nationalgericht zu allen Festgelegenheiten, und süßes Gebäck verkauften. Die musikalischen und tänzerischen Darbietungen fanden großen Anklang, und besonders die Damen nahmen die Einladung zum Mittanzen gerne an und bemühten sich, von Samira das rhythmische Finger-Schnippen zu erlernen.

Zum Abschluss des leider recht kurzen Aufenthaltes von „Gijon“ in Bonn zeigten zahlreiche Zuhörer, trotz des für eine Veranstaltung des "Bonner Sommers" ungewöhnlichen Termins am Sonntagnachmittag, reges Interesse an den Darbietungen der usbekischen Musiker vor dem Alten Rathaus auf dem Markt.

Die oben erwähnte Präsenz der Usbeken in Bonn war das Ergebnis der informellen Zusammenarbeit der Usbekischen Botschaft, der Stadt Bonn und der Geschäftsführung der Deutsch-Usbekischen Gesellschaft, die die Musiker und die Tänzerin als Gäste in ihrem Haus beherbergte.